Lexikon

Laparoskopie

Laparoskopie (Schlüsselloch-Chirurgie) – minimal-invasive OP-Technik, bei der über 3–5 kleine Hautschnitte (5–12 mm) Kamera und Instrumente in den Bauchraum eingeführt werden. CO₂-Insufflation schafft den Arbeitsraum.

Urologische Anwendungen: Nephrektomie (Standard), Nierenteilresektion, radikale Prostatektomie, Pyeloplastik, Adrenalektomie, Orchidopexie bei Bauchhoden, Lymphknotendissektion. Heute oft robotisch assistiert (Da Vinci) statt rein laparoskopisch.

Vorteile: Weniger Blutverlust, kürzerer Krankenhausaufenthalt, schnellere Erholung, weniger Schmerzen, kosmetisch besser. Nachteile: Längere OP-Zeit (Lernkurve), CO₂-bedingte Komplikationen (Emphysem, Hyperkapnie), fehlende Haptik (bei Robotik).

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