Die Belastungsinkontinenz ist die häufigste Form der Harninkontinenz bei Frauen. Sie entsteht durch eine Schwäche des Schließmuskels und/oder Beckenbodens, oft nach Schwangerschaften, in den Wechseljahren oder bei chronischer Belastung. Charakteristisch ist der Urinverlust bei körperlicher Belastung – Husten, Niesen, Lachen, Heben, Sport.
Bei urogenitalen Beschwerden in der Lebensmitte oder nach Schwangerschaften ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll – die Diagnostik ist niedrigschwellig, die Therapie meist gut wirksam. Erste Anlaufstelle sind Hausarzt, Gynäkologe oder Urologe. Für eine umfassende Behandlung kann eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Urologe, Gynäkologe, Beckenboden-Physiotherapeut) hilfreich sein.
Während dieser Artikel ausgebaut wird, finden Sie verwandte Informationen in unseren bestehenden Artikeln: