Das Urogenitalsyndrom der Menopause (Genitourinary Syndrome of Menopause, GSM) betrifft etwa die Hälfte aller postmenopausalen Frauen und umfasst vaginale Trockenheit, Brennen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, häufiges Wasserlassen sowie wiederkehrende Harnwegsinfekte. Ursache ist der Östrogenmangel mit Atrophie der Schleimhäute. Gut behandelbar mit lokalen Östrogenen, Lifestyle-Maßnahmen und ggf. weiteren Therapien.
Bei urogenitalen Beschwerden in der Lebensmitte oder nach Schwangerschaften ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll – die Diagnostik ist niedrigschwellig, die Therapie meist gut wirksam. Erste Anlaufstelle sind Hausarzt, Gynäkologe oder Urologe. Für eine umfassende Behandlung kann eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Urologe, Gynäkologe, Beckenboden-Physiotherapeut) hilfreich sein.
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